Evangelische Petri-Kirche

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Die Petri-Kirche wurde am 7. Dezember 1969 eingeweiht. Eine groß angelegte Spendenaktion unterstützte den angesichts wachsender Mitgliederzahlen notwendig gewordenen Bau der seit dem 1. Juli 1965 selbstständigen Kirchengemeinde.

Entworfen hat die Petri-Kirche der Bedburger Architekt Karl Sander. Sie wurde mit dem bereits bestehenden Gemeindehaus verbunden, sodass der große Saal bei Bedarf mit Hilfe einer Falttür als zusätzlicher Kirchenraum genutzt werden kann.

 

Kirchenfenster_IMG_4056_100dpiOrientiert an der Form eines Hauses mit flachem Satteldach stellt die Petri-Kirche eine schlichte Saalkirche ohne architektonische Ausgefallenheit dar. Charakteristisch für ihr äußeres Erscheinungsbild sind an der Westfassade eine stählerne Dornenkrone auf einem großen Betonkreuz und die Verkleidung mit roten Ziegeln. Der 16 m hohe und mit drei Glocken versehene Kirchturm ist nach Art eines Campaniles von der Kirche getrennt zur Straße vorgerückt gebaut. Im Inneren ist die Kirche weiß verputzt und hat einen schwarzen Steinboden. Im Altarbereich im Osten befinden sich – aus schwarzem Marmor geschaffen – Kanzel, Altar und Taufstein. Über dem Altar hängt ein stählernes Kreuz, das von einer großen Doppelkrone umgriffen wird. Beide Kronen weisen hin auf Jesus Christus, den in Kreuz und Auferstehung siegreich bestätigten Herrn. Prägend ist für den Raum ein großes Glasfenster auf der Nordseite, das in farbiger Glasmalerei ein mit Fischen gefülltes Netz zeigt. Der Kölner Künstler Rudolf Alfons Scholl hat diese Darstellung des erfolgreichen Fischzuges des Petrus geschaffen. Dieses Bild hat dann auch der Kirche ihren Namen gegeben: Petri-Kirche (der Genitiv des deklinierten lateinischen Vornamens Petrus lautet „Petri“).
Eine Empore im Westteil der Kirche bietet Platz für die vom Kölner Orgelbauer Willi Peter 1973 angefertigte Orgel.